Das Automation Valley Nordbayern ist die regionale Industrie 4.0 Initiative, in der ca. 300 Firmen und wissenschaftliche Einrichtungen organisiert sind. In der Branche arbeiten 40.000 Menschen in Nordbayern.
Auf diesen Seiten finden Sie aktuelle Meldungen unserer Mitgliedsunternehmen und Forschungseinrichtungen aus der Europäischen Metropolregion Nürnberg und Nordbayern sowie regionale Meldungen zu Projekte, Produkten und Ausschreibungen rund um das Thema „Industrie 4.0“. Außerdem erhalten Sie ausführliche Informationen zu unserem Netzwerk und unseren Veranstaltungen.
Aktuelle Meldungen
IHK Nürnberg für Mittelfranken: Industrie 4.0 in Nordbayern
Unternehmen in Nordbayern sind beim Thema Industrie 4.0 deutlich weiter als ihre Wettbewerber in ganz Deutschland. In Franken und der Oberpfalz haben zehnmal mehr Unternehmen Erfahrungen mit der automatisierten und digital vernetzten Produktion als der Bundesdurchschnitt. Das zeigt eine aktuelle Befragung von 354 Unternehmen, die von IW Consult im Auftrag der IHKs aus Bayreuth, Coburg, Nürnberg, Regensburg und Würzburg-Schweinfurt durchgeführt wurde. Wie viele Unternehmen haben schon systematische Ansätze für die Industrie 4.0 entwickelt? Inwieweit gibt es in den Betrieben schon Strategien und Konzepte für die Vernetzung von Produkten, Prozessen und Kunden sowie für die virtuelle Abbildung der physischen Produktion? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Potenzialstudie „Industrie 4.0 in Nordbayern“. Wie weit die Beschäftigung mit dem Thema in den jeweiligen Betrieben vorangeschritten ist, wurde in fünf sogenannten „Readiness“-Kategorien festgehalten (Stufe 1: „Außenstehender“ bis Stufe 5: „Exzellenz“). Ein wichtiges Ergebnis: 3,3 Prozent der Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes in Nordbayern erreichen auf der Skala von 0 bis 5 immerhin die Stufe 3 („Erfahrene“), während dies in Gesamtdeutschland nur 0,3 Prozent schaffen. Allerdings hat die überwiegende Mehrheit der nordbayerischen Unternehmen (fast 70 Prozent) noch keine konkreten Schritte zur Umsetzung unternommen. Deutschlandweit sind es sogar 85 Prozent. Die Endstufe 5 (Exzellenz) erreicht keines der befragten Unternehmen. Die Ergebnisse unterscheiden sich je nach Unternehmensgröße deutlich: Fast jedes zweite große Unternehmen befindet sich bereits auf den Stufen 2 oder höher. Im Mittelstand ist es dagegen lediglich jedes vierte Unternehmen. Bei den kleinen Unternehmen fällt der Anteil mit rund fünf Prozent verschwindend gering aus. Digitale Geschäftsmodelle als Herausforderung Der Weg zu integrierten Wertschöpfungs-Netzwerken ist auch deshalb noch weit, u.a. weil für viele Unternehmen der wirtschaftliche Nutzen von Industrie-4.0-Konzepten noch unklar ist. Besonders deutlich wird dies durch den extrem geringen Reifegrad im Bereich digitale, datengetriebene Geschäftsmodelle: 94 Prozent der Unternehmen haben sich noch nicht mit diesen sogenannten Data-driven Services beschäftigt. Dieses Ergebnis bedeutet eine Herausforderung, weil die Entstehung neuer digitaler Geschäftsmodelle im Zuge von Industrie 4.0 als zentrale Chance gilt. Unterstrichen wird dies durch vier Interviews mit Experten entlang der Automobil-Zulieferkette, die ergänzend zur Unternehmensumfrage durchgeführt wurden. Laut der Studie sollten daher forschungsnahe Testumgebungen geschaffen werden, in denen Unternehmen eigene Industrie-4.0-Lösungen erproben und deren wirtschaftlichen Nutzen ableiten können. Bei den Handlungswünschen an die IHKs stehen die Themen Beratung und Aufklärung sowie eine verstärkte regionale Netzwerkarbeit rund um den Cluster „Automation Valley Nordbayern“ an erster Stelle. Handlungsbedarf zeigt die Studie darüber hinaus bei folgenden Aspekten: Qualifizierung und Fachkräftesicherung, flächendeckende Breitbandinfrastruktur im ländlichen Raum sowie zügiger Ausbau der digitalen Gründerzentren. Repräsentative Erhebung Besonderen Wert haben die IHKs auf eine repräsentative Erhebung gelegt, durch die die mittelständische Struktur in Nordbayern abgebildet wird. Von insgesamt 354 Unternehmen, die den umfangreichen Fragebogen vollständig ausgefüllt hatten, sind 40 Prozent Kleinunternehmen mit weniger als 20 Mitarbeitern und 42 Prozent mittelständische Unternehmen mit 20 bis 249 Mitarbeitern. Lediglich 18 Prozent der Unternehmen beschäftigen mehr als 250 Mitarbeiter. 263 Unternehmen erhalten eine individuelle Auswertung der Studie mit einem Benchmark-Profil, das konkrete Handlungsempfehlungen für eine Industrie 4.0-Strategie im jeweiligen Betrieb beinhaltet. Aktivitäten der IHK Die IHK Nürnberg für Mittelfranken bietet eine breite Palette an Dienstleistungen im Bereich Industrie 4.0, u. a. Beratung über Qualifizierungs- und Netzwerkarbeit, Technologie- und Wissenstransfer sowie regionale Interessenvertretung für den Infrastrukturausbau. Darüber hinaus will die IHK das „Automation Valley Nordbayern“ zu einem führenden Cluster der digitalen industriellen Wertschöpfung ausbauen. Die 134-seitige IHK-Studie „Industrie 4.0 in Nordbayern“ steht auf der IHK-Homepage unter www.ihk-nuernberg.de/industrie40 zum Download zur Verfügung. Sie enthält die Umfrageergebnisse, eine Stärken-Schwächen-Analyse sowie den Handlungsbedarf der Unternehmen und der regionalen Akteure. Online abrufbar ist auch eine vierseitige Kurzfassung der Studie.
IHK-Studie Mittelfranken: Nordbayern bei Industrie 4.0 weiter als der Durchschnitt
Nur drei Prozent der Unternehmen in Nordbayern hat Erfahrung mit der Digitalisierung in der Produktion. Das sind immerhin zehn Mal so viele wie im Bundesdurchschnitt, geht aus einer Studie der IHK Mittelfranken hervor.
Markus Lötzsch: Unternehmer aus Brabant sind bodenständige Optimisten wie wir
Unternehmer aus Brabant und Nürnberg haben die gleiche Mentalität, sagt [...]
TÜV SÜD-Innovationspreis 2017 -25.000 Euro
Der Innovationspreis richtet sich an KMU in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Sachsen, die ein Produkt, eine Verfahrensinnovation oder eine technologieorientierte Dienstleistung entwickeln. Voraussetzung ist die Zusammenarbeit mit einer Universität oder einer anderen außeruniversitären wissenschaftlichen Einrichtung, mit der sich das Unternehmen gemeinsam bewirbt. Der Preis wird zwischen Unternehmen und wissenschaftlicher Einrichtung hälftig geteilt. Bewerbungskritierien sind:ein neues Produkt, ein besonderes Innovations-Verfahren oder eine neue Dienstleistung aus dem technischenBereich (wie z. B. Umweltschutz, Arbeitssicherheit, Datensicherheit, Digitalisierung)mit hohem Innovationsgehaltmit erkennbarem Nutzenmit Mittelstandseignungpraktikabel und erfolgreich in der Umsetzung. Die Bewerbungsfrist endet am 24.02.2017! Die Jury besteht aus namhaften Vertretern aus der Wissenschaft und Wirtschaft. Die Preisverleihung fi ndet im Rahmen des TÜV SÜD-Forums im Juli 2017 in München statt.
Bitkom: Rechtliche Rahmenbedingungen von Industrie 4.0 Stellungnahme
Dieses Positionspapier untersucht und formuliert einen etwaigen Anpassungsbedarf der rechtli-chen Rahmenbedingungen in Rechtsgebieten, die für Industrie 4.0 von besonderer Bedeutungsind. Dabei wird unter Industrie 4.0 die Vernetzung von Systemen und Gegenständen in Produktions- und Vertriebsprozessen verstanden, die durch automatisierten Datenaustausch kommu-nizieren, sowie darauf aufbauende datenbasierte Dienstleistungen. Eine Besonderheit vonIndustrie 4.0 liegt darin, dass die Verfügbarkeit von Daten eine besondere Bedeutung gewinntund freie Datenströme unverzichtbarer Bestandteil der Geschäftsbeziehungen werden. EinNutzen liegt aber meist nicht schon in den Datenströmen selbst, sondern entsteht erst nachbesonderer Auswertung und Verarbeitung der DatenClick here to edit the content
evosoft Industrie 4.0 Testzentrum
Das Testzentrum der evosoft GmbH bietet eine Plattform zur Validierung für Neu- und Weiterentwicklungen sowie der Erprobung und Simulation der Arbeitsergebnisse in verschiedensten Bereichen. Es stehen seitens der evosoft GmbH kompetente Ansprechpartner entlang des gesamten PLM-Prozesses beratend und/oder durchführend zur Verfügung. Bestehende Demonstratoren bieten eine Basis für eigene Entwicklungs- und Testaktivitäten in verschiedenen Disziplinen. Auch bei der Erstellung von individuellen Showcases steht das Testzentrum unterstützend zur Seite. Im Speziellen bieten die verfügbaren Demonstratoren folgendes: Industrie 4.0 – Demonstrator: Der Industrie 4.0 – Demonstrator wurde ursprünglich zum IT-Gipfel 2015 entwickelt und für die Hannover Messe 2016 erweitert. Er zeigt drei Anwendungsszenarien der Plattform Industrie 4.0:Erhöhung der Flexibilität auf Basis einer modularen und wandelbaren FabrikSteigerung der Produktivität mittels Analyse von Daten in der CloudVerkürzung der Time-to-Market mittels virtueller Inbetriebnahme